Nic-O-Tilt

Nic-O-Tilt Pan & Tilt

Gemeinschaftsprojekt

Nico Engel, findiger Tüftler aus Süddeutschland hat einen genialen kleinen Pan & Tilt Kopf gebaut, den Nic-O-Tilt.  Zur Seite stand ihm dabei Gunther Wegner, als Timelapse-Guru war er Ideengeber und erster Beta-Tester und hat schon während der Entwicklung immer mal wieder Feedback gegeben.

Ich habe auch ein bisschen mit Know-How und Infrastruktur ausgeholfen und herausgekommen ist ein kleiner, superleichter Pan & Tilt Kopf, der sich sehr modular aufbauen lässt, absolut spielfrei arbeitet (Ihr wollt nicht wissen, was nur die  Getriebezahnräder gekostet haben 😉 ), professionelle Steckverbinder verwendet (Good-Bye Molex!) und ausserdem auch noch echt schick aussieht.

Ich glaube, über die Farbe hatten wir am längesten diskutiert –  ursprünglich war mal Türkis geplant, aber das ging dann aus irgendwelchen Gründen nicht. Ich will ja immer alles schwarz, Nico und Gunther wollten gerne eine Farbe und plötzlich waren sie blau und sehen ein bisschen aus, als wären Sie von einem nicht unbekannten amerikanischen Hersteller.

Aber nein –  alles Made in Germany !

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Nic-O-Tilt Technische Details

Der Nic-O-Tilt verwendet bipolare Schrittmotoren, so wie auch eMotimo und Dynamic Perception und viele andere. Zur Ansteuerung benötigt man entweder den NMX Controller von Dynamic Perception, die MiniEngine oder auch den MDK Controller, die Ausgänge des eMotimo Spectum sind ebenfalls kompatibel… alles Standard, also.

Was ausserdem auch Standard ist, sind die Arca-kompatiblen Schwalbenschwanzführungen, mit denen der Nic-O-Tilt an jegliches Arca-kompatible Zubehör, Kugelköpfe, Klemmen usw. montiert werden kann. So spart man sich die Montage zusätzlicher Platten, was sich positiv auf Gewicht und das Design auswirkt. Sieht einfach schick aus.

Die Justage der Motoren, sollte sie sich mal verändern, ist in Sekunden erledigt, sollte aber im Alltag sowieso nicht vorkommen.

Die Motoren haben durchgehende Wellen mit Drehknöpfen, so dass man die Achsen auch ohne Controller bewegt bekommt. Da die Schneckengetriebe selbsthemmend sind, d.h. von der Abtriebsseite nicht bewegt werden können, sind die Drehknöpfe eine grosse Hilfe, wenn man den Kopf nicht in die Transportposition gefahren hat, bevor man den Akku weggelegt hat.

Dabei fällt mir ein: Schneckengetriebe – noch so ein Punkt. Die Selbsthemmung führt nämlich ganz zufällig auch noch dazu, dass der Motor die Achse gar nicht halten muss, weil das das Getriebe tut. Resultat: deutlich reduzierter Stromverbrauch. Tschaka !

Beladen kann man den Nic-o-Tilt mit DSLRs und Spiegellosen mit mittelgrossen Objektiven. Bei ersteren sollte man mit dem Objektiv nocht übertreiben, der Kopf legt sehr viel Wert auf Portabilität und Gewicht, dafür ist die Nutzlast nicht so gross. Wir spezifizieren die Nutzlast der Achsen mit 3 kg, also nichts für grosse Trümmer, dafür haben wir andere Spielzeuge!

 

Nic-O-Tilt
Nic-O-Tilt Nullserie noch ohne Verstellknopf

 

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