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Rhino Motion Holy Grail

Oh Mann, das wird jetzt aber peinlich.

Kein Holy Grail mit Rhino Slider ?

Heute morgen rief mich ein allseits bekannter Timelapser an und fragte mich etwas ungläubig, ob es denn wirklich so sei, dass man mit dem Rhino Motion Controller kein Holy Grail Timelapse machen kann, wie ich in meinem Blog Post zum Rhino EVO Slider behauptet habe. Er könne das nicht glauben.

Nach dem der Tag heute etwas turbulent war, habe ich das jetzt noch einmal getestet. Und was soll ich sagen – Gunther hat natürlich vollkommen recht. Wie man manuell oder mit DSLR Dashboard die Belichtung nachregelt, zeige ich Euch hier kurz.

Holy Grail Einstellung des Rhino Motion Controllers

Der Trick ist folgender: Der Rhino Motion Controller hat als Default Wert eine wahnsinnig lange Belichtungszeit eingestellt. Diese blockiert logischerweise die Kamera, weil die ganze Zeit der Auslöser „gedrückt“ wird.

Rhino Motion Controller
Die Exposure Time ist per default auf 30 s gesetzt – das ist oft viel zu lang.

Der Trick ist nun denkbar einfach: Ihr müsst einfach die Belichtungszeit auf einen geringen Wert, am besten unter einer Sekunde stellen, dann könnt Ihr nach der Belichtung manuell oder per DSLR Dashboard u.ä. auf die Kamera zugreifen, während Euer Timelapse läuft.

Rhino Motion Controller
Stelle die Verschlusszeit (Exposure Time) einfach auf einen kleinen Wert – und schon hast Du Zugriff auf die Kamera und kannst ISO-Werte und Belichtungszeit manuell oder mit DSLR Dashboard o.ä.  ändern.

 

Einfach einfach  – manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Was ich noch nicht genau habe feststellen können ist, wann der Slider nun genau fährt, das werde ich hier dann noch mal ergänzen. Es „fühlt“ sich so an, als würde das bei der Hälfte des Intervalls passieren, aber so ganz genau habe ich das auf die Schnelle nicht ermitteln können.

Etwas irritierend ist, dass der Rhino Motion Controller es nicht zulässt, die Länge des Intervalls direkt zu definieren. Statt dessen kann man Laufzeit des Zeitraffers und Laufzeit des Videos eingeben – daraus wird dann das Intervall berechnet. Für den Anfänger sicher eine grosse Hilfe, für die Old-School-Timelapser eher ungewöhnlich. Ich weiss noch nicht, ob es mir so gut gefällt. Man kann ja die Länge des Intervalls zurückrechnen, aber ich fänd’s eigentlich einfacher, man könnte das direkt eingeben.

Aber das ist ja nicht Thema dieses kurzen Beitrags – ich wollte nur richtig stellen, dass die Auskunft, der Rhino Motion Controller liesse keine Holy Grails zu, so nicht stimmt.

Zu meiner Entschuldigung muss ich noch sagen, dass der von Gunther hier beschriebene Weg tatsächlich nicht funktioniert, weil der Rhino Motion Controller derzeit nicht extern getriggert / synchronisiert werden kann (stimmt jetzt aber wirklich ;-).

 

Ein Gedanke zu „Rhino Motion Holy Grail

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